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Dies ist die Geschichte von einem kleinen Reisebürokaufmann, der auszog, um Teneriffa kennen zu lernen. Wen nur die Hotels interessieren, sollte nur die letzte Seite lesen, ansonsten habe ich alles aufgeschrieben, was sehenswert ist und was man so auf der Insel machen kann.
1. Tag Unser Lastminute Flug ging ja schon um 04:00 Uhr früh. Ich verstehe die Kunden nicht, die sich über solche Last Minute Flugzeiten freuen. Man hat zwar den ersten Tag voll, aber an dem Tag ist man dann völlig zerschlagen, weil man so früh aufgestanden ist.
Dementsprechend verlief dann der erste Tag auch unspektakulär. Wir sind direkt nach dem Einchecken zum Frühstück gegangen, haben uns dann an den Pool gelegt, ein bisschen die Umgebung erkundet, uns nachmittags dass Iberostar Grand Anthelia angeschaut und sind abends früh ins Bett.
Den Kunden immer darauf hinweisen, dass er sich eincremen soll, da die Sonne so weit südlich schon relativ stark ist. Was mein armer Rücken gleich am ersten Tag feststellen sollte, da ich leider uneingecremt auf der Liege eingeschlafen bin.
Der Süden ist karg. Wirklich KARG. Beim Transfer zum Hotel hatte ich erst mal einen kleinen Schock, wie gewöhnungsbedürftig der Süden eigentlich ist.
2. Tag Unser 2. Tag war dann ein Strandtag. Zu den Stränden auf Last Minute Teneriffa: Wer wunderschöne helle Strände erwartet, ist auf Teneriffa falsch.
Die meisten Strände sind schwarz, im Süden sind die Strände mit weißen Sand vermischt, was ihnen eine hellere Farbe gibt. Trotzdem hat man keine hellen Strände sondern eher ein Grau. Der schönste Strand der Insel ist ein paar Kilometer oberhalb von Santa Cruz. Dieser Strand wurde unter Francko künstlich angelegt (mit hellen Sand aus der Sahara). Von oben schaut das ganze aus wie eine Badewanne, da dem Lastminute Strand schwarze Felsen vorgelagert sind, damit der Sand nicht durch zu große Strömung weggeschwemmt wird. (Wer sich das nicht vorstellen kann und gerne Fotos sehen möchte, einfach mich darauf ansprechen) Dieser Strand wird vor allem von den Einheimischen genutzt, dementsprechend voll ist es dort am Wochenende. Man kann ihn aber Kunden, die einen Mietwagen haben, trotzdem empfehlen (vielleicht mal einen Tag).
Die Strandpromenade, die von Los Christianos bis zur Costa Adeje geht, ist Ewigkeiten lang. Wer ganz oben anfängt und dann gemütlich die Promenade entlang bummelt, ab und zu mal in eine der Kneipen (eine neben der anderen) einkehrt, kann hier schon mal gut einen kompletten Tag vertrödeln. Last Minute Playa de las Americas und Costa Adeje besteht im Prinzip nur aus Hotelanlagen, Einkaufszentren und Kneipen. Außerdem liegt das ganze am Hang, d. h. wer sein Hotel nicht direkt am Strand hat, wird nicht um ein bisschen Bergsteigen herumkommen. Im Prinzip ist dass nicht weiter schlimm, aber als Rollstuhlfahren möchte ich nicht unbedingt in einem der Hotels wohnen, die weiter vom Strand entfernt sind.
Mit dem vermittelten Auto von Sunnycars hat alles super geklappt. Wenn Hotelzustellung geht, immer die Hotelzustellung dem Kunden empfehlen. Klappt super, und ist einfach viel angenehmer. Ach ja Benzinpreis 60 Cent der Liter!
3.Tag Die Ostküste der Insel. Wir sind mit dem Auto über Ten-Bel und El Medano hoch bis zu Santa Cruz gefahren. (Auf der Autobahn braucht man von Last Minute Playa Americas bis zu Santa Cruz ca. 50 min, bis nach Puerto de la Cruz ca. 1 ¼ Stunden. (bei normaler Fahrweise; geht auch schneller).
Je weiter nördlich man kommt, desto ansehnlicher wird die Insel!
Ten-Bel ist ein eigenständiger Ort. Die Hotelanlagen liegen direkt an der Steilküste (ca. 20 m hoch). Ca 5 km davon entfernt ist dann die Stadt selber, die auch einen Strand hat, aber der lange Fußweg schreckt doch eher ab. Ganz schön und für All-Inclusive Kunden, die keinen Wert auf Strand legen, sondern nur in Ihrer Anlage bleiben, auch nicht so schlecht.
El Medano: Ein kleinerer Ort (nicht wirklich schön!) und das Calimera Blanca. Wer Surfen will, ist hier richtig; für alle anderen lieber Finger weg!
Santa Cruz ist die Inselhauptstadt und dementsprechend groß. Am Sonntag ist in der Stadt eine Art Trödelmarkt. Santa Cruz ist kein Muss-Man-Gesehen-Haben, aber bereuen wird man es auch nicht, wenn man sich die Stadt anschaut. Alle die Shoppen gehen wollen, sind hier natürlich am besten beraten (unter der Woche! Und nicht wie wir am Sonntag L )
Der schöne Strand heißt übrigens Playa de las Teresitas.
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